Bild: Holzschnitt von Gustave Doré
Die Tempelreinigung
LUT Mt 21,12-13: "12 Und Jesus ging in den Tempel hinein und trieb hinaus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß die Tische der Geldwechsler um und die Stände der Taubenhändler 13 und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus heißen«; ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus."
Die Frage nach Jesu Vollmacht
Mt 21,23-27: "23 Und als er in den Tempel kam und lehrte, traten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: Aus welcher Vollmacht tust du das, und wer hat dir diese Macht gegeben? 24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ich will euch auch eine Sache fragen; wenn ihr mir die sagt, will ich euch auch sagen, aus welcher Vollmacht ich das tue. 25 Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? Da bedachten sie’s bei sich selbst und sprachen: Sagen wir, sie war vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? 26 Sagen wir aber, sie war von Menschen, so müssen wir uns vor dem Volk fürchten, denn sie halten alle Johannes für einen Propheten. 27 Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen’s nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus welcher Vollmacht ich das tue."
Bild: Holzschnitt von Gustave Doré
Die Konflikte Jesu mit den religiösen Führern, Hohenpriestern und Ältesten
Die Tempelreinigung Jesu war keine bloße "Ordnungsmaßnahme", sondern eine symbolische prophetische Handlung, die den gesamten Kultbetrieb angriff. Die religiösen Führer fragten: „Durch welche Vollmacht tust du das?“. Jesus antwortete indirekt, indem er auf das Versagen der Führer hinwies, das Volk zu Gott zu führen. Damit untergrub Jesus die moralische Autorität der damaligen Elite ...
Siehe Blog-Artikel: Die Osterwoche in Bildern (eine Übersicht mit 22 Schlüsselszenen)

