Bild: Holzschnitt von Gustave Doré
Der Einzug von Jesus in Jerusalem (gefeiert am Palmsonntag, Beginn der Karwoche)
LUT Mt 21,1-11: "1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen (= Fohlen) bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht: 5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« 6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! 10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte* sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? 11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa." (*ging es wie ein Beben durch die ganze Stadt, ..)
Lobpreis für den Friedenskönig
Der Einzug ist ein zentrales Ereignis in allen vier Evangelien (Markus, Matthäus, Lukas und Johannes) und wird am Palmsonntag als Beginn der Karwoche begangen. Die Szene zeigt den triumphalen und zugleich bescheidenen Einzug von Jesu in die Stadt, in der er kurz darauf gekreuzigt wird. Dieser Triumphzug, begleitet von "Hosianna"-Rufen, erfüllt die biblische Prophezeiungen: Jesus als Friedenskönig. Der Esel steht dabei für Friedfertigkeit und "Niedrigkeit", im Gegensatz zu einem Kriegspferd, was Jesus als gewaltlosen König kennzeichnet. Die Hosianna-Rufe (= "hilf doch" oder "Rettung") - waren vermutlich der Lobpreis der damaligen Zeit. Doch die Freude und Ehre bleibt: "Preis den Herrn als unseren Erlöser und Retter. Lass Jesus Christus in dein Herz einziehen". In Liebe Sylvia Römer
Hier noch ein Lobpreis/ Worship-Song von heute mit Jesus im Mittelpunkt (gut zum Mitsingen* ...)
*Anmerkung zu Worship (Was/wen betest du an?): Auch, wenn Worship und Singen Emotionen auslöst, ist Christentum und Glaube in erster Linie keine emotionale Geschichte. Schalte also nicht den bewussten logischen Verstand (Frontalhirn) aus. Nicht alles Emotionale ist geistlich - und nicht alles Geistliche ist emotional. Beim Worship ist die Geisteshaltung entscheidend. Achte darauf was / wen du anbetest: Deine Emotion / den Sänger? Oder unseren einzigen wahren Gott / HERR Jesus Christus und was er für uns getan hat. Jesus Christus / Gott ist und bleibt im Mittelpunkt.
Siehe Blog-Artikel: Die Osterwoche in Bildern (eine Übersicht mit 22 Schlüsselszenen)
