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Jesu Bestattung und Grablegung (Karsamstag)


Bild: Holzschnitt von Gustave Doré


Jesu Kreuzabnahme - Salbung - Einbettung in ein Leinentuch - Grablegung

ELB 19,38-42: "38 Danach aber bat Josef von Arimathäa, der ein Jünger Jesu war, aber ein geheimer aus Furcht vor den Juden, den Pilatus, dass er den Leib Jesu abnehmen dürfe. Und Pilatus erlaubte es. Er kam nun und nahm den Leib Jesu ab. 39 Es kam aber auch Nikodemus, der zuerst bei Nacht zu Jesus gekommen war, und brachte eine Mischung von Myrrhe und Aloe, ungefähr hundert Pfund. 40 Sie nahmen nun den Leib Jesu und wickelten ihn in Leinentücher mit den wohlriechenden Ölen, wie es bei den Juden zu bestatten Sitte ist. 41 Es war aber an dem Ort, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und in dem Garten eine neue Gruft, in die noch nie jemand gelegt worden war. 42 Dorthin nun legten sie Jesus, wegen des Rüsttags der Juden, weil die Gruft nahe war."

Bilder: Holzschnitt von Gustave Doré


Anmerkung zum Ablauf: Die Bestattung und Grablegung fand vermutlich in der Nacht vom Karfreitag auf Karsamstag statt. Die Reinigung und Salbung war ein Ehrerbietungsakt; und das Einwickeln in Tücher entsprach jüdischen Bestattungsritualen. Nach der Bestattung wurde Jesus in ein Felsengrab gelegt, das Josef von Arimathäa für sich selbst vorgesehen hatte. Dort ruhte er den ganzen Tag (Karsamstag) - vor seiner Auferstehung am nächsten Tag.