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Krieg & Terror

Krieg und Terror sind Höhepunkt der schmerzhaften Ego-Phase und zugleich Tiefpunkt der Menschlichkeit. Menschen, die andere terrorisieren, sind traumatisiert. Sie haben ihren inneren Kompass und ihre Orientierung verloren. Getrieben in einem Meer von Getrieben wissen sie nicht wohin. So schwimmen sie unbewusst mit der Masse, werden zu Opfern, Täter oder Mit-Tätern eines Programms oder Systems. 

 

 

 

 

Im Kriegszustand: Im Krieg mit sich selbst und mit anderen, ist der Mensch von Gott getrennt. Er ist dann nur noch ein Schatten seines Selbst. Tief in sich fühlt er sich alleine, verlassen und abgestumpft. In diesem Stadium geht es nur noch um Gewinnen, Verlieren, Kämpfen, Angreifen, Manipulieren und Terrorisieren. 


Angst regiert die Welt

Wenn Angst die Welt regiert, ist das ein Rückfall in die Steinzeit. In der Angst und im Stress zieht sich das gesunde Ich des Menschen zurück. Der Mensch hat dann keinen gesunden Bezug mehr zu sich selbst.

Ein uralter Überlebens-Mechanismus, schon aus der Steinzeit bekannt, kommt zum Einsatz: Menschen, die in Angst- und Notfallsituation unter hohen Stresslevel stehen, reagieren mit Kampf-/Flucht- oder Totstell-Reflex. Das ist ein natürlicher Überlebensmechanismus aus der Steinzeit, der uns einst mal vor der Bedrohung des Säbelzahntigers schützten sollte. 

 

 

Im Krieg wird die Steinzeit in die Gegenwart geholt.
Die "Säbelzahntiger" gibt es noch heute.

 

Im Krieg kommt beides zum Vorschein: 

Der "Säbelzahntiger" und der Überlebensmechanismen des Menschen. 

 

 

Verblendung und Verwirrung: Die absurdeste Aussage, die wohl jemals in die Welt gesetzt wurde, kam von George W. Bush nach dem 11. September 2001 und lautete:  "Krieg gegen den Terror". Weltpolitisch betrachtet, wurde durch seine politische Parole der Wahnsinn und die Verrücktheit des Krieges auf die Spitze getrieben. Den Gegner zu terrorisieren und ihn in Angst zu versetzen bis er handlungsunfähig und vor Angst gelähmt ist, ist der einzige Grund von Krieg.

 

„Man greift nicht ein ganzes Land an, um einige Terroristen zu fangen, man riskiert nicht tausende von Toten als Kollateralschäden wenn man wirklich Menschen helfen will ...“ (Eugen Drewermann)  


Kollektiver Wahnsinn

Krieg erzeugt Trauma, und Trauma erzeugt Krieg. Nur traumatisierte Menschen führen Krieg, weil sie wiederum den Krieg als vermeintliche Lösung für ihr Trauma betrachten. Aus keinem Krieg wurde bisher dazugelernt. Es macht die Menschen nur brutaler. Krieg zerstört alle – hier gibt es keine Gewinner – hier gibt es nur Zerstörte. 

 

Ein Beispiel zum kollektiven Wahnsinn ist die Rüstungsindustrie und die Herstellung von Waffen: Menschen bauen Waffen, um Menschen zu töten. Das heißt: Menschen töten sich selbst. 

 

 

 

 

 

Abrüsten: Die erste Maßnahme gegen den kollektiven Wahnsinn heißt Abrüsten. Kein gesunder Mensch mit einem mitfühlenden Herz kann mit Waffen und Kanonen auf andere Menschen schießen.

Töten auf Befehl: Soldaten, die in den Krieg ziehen, werden von der Regierung  auf legale Weise kriminalisiert. Sie töten auf Befehl und werden dadurch entmenschlicht. Es gibt keinen einzigen humanitären Einsatz von Krieg. Krieg löst keine Probleme, es vermehrt sie. Man kann nicht andere Menschen aus humanitären Gründen töten. Das ist absurd.

 

Es ist die Verblendung und die Angst dahinter, die Menschen zu Verbrechern macht. Jedes Töten ist mit einem gesunden Gewissen nicht vereinbar. Soldaten müssen ihr Gewissen an die Regierung abgegeben. Nur so können sie töten. Sie werden zu Kampfmaschinen und danach zu Helden, sie bekommen Orden - für ihr Töten … 


Gezielte Traumatisierung

Traumatisierung macht verführbar. Die Terroristen von heute sind das Produkt von Kriegen, deren Wille traumatisiert wurde, damit sie zu Terroranschlägen trainiert werden konnten. (s. "Der traumatisierte Wille")

 

Jeder Terrorist muss systematisch und direkt traumatisiert worden sein, damit er andere Menschen traumatisieren kann. Danach wird ihm ein entsprechendes Feindbild vermittelt, welches er mit einer Handlungsanleitung bekämpfen und foltern kann. In einer Gruppe mit anderen Terrorist wird sein „Ich“ zum „Wir“ und durch ein fundamentalistisches Glaubenssystem gestärkt.  Für alle streng Gläubigen – egal ob religiös oder fundamentalistisch-wissenschaftlich geprägt, gilt, dass sie jede noch so abstruse Geschichte erfinden, um ihr Glaubenssystem zu rechtfertigen.  

Das ist die Lösung eines verwundeten Kindes, welches in einem kranken System traumatisiert worden ist.