Trauma & Erwachen

Trauma & Erwachen · 03. November 2019
In der Dichtung werden Weisheiten mit Worten und Bildern vermittelt, wo wir oft mit intellektueller Sprache an Grenzen stoßen. Die poetische, verdichtete Sprache stellt im Unterschied zur intellektuellen Sprache eine Art leistungsfreie Zone dar. Auf diese Weise ermöglicht sie Menschen, sie selbst zu sein und sich in allen Bereichen zu erforschen. Ein wunderbarer Poet der Bildsprache ist dabei Rumi - seine Gedichte, Zitate und Verse vermitteln soviel Weisheit und Tiefe, die mich auch immer wieder

Trauma & Erwachen · 20. Oktober 2019
Wenn das Schulsystem sprechen könnte, würde es Lehrern vielleicht so etwas sagen: "Wir wissen, was richtig ist und haben eine Vorstellung davon, wie Kinder zu sein haben. Wir wissen, was aus ihnen werden soll, und Ihr bringt es ihnen nach unseren Plänen jetzt bei." Auf diese Weise werden Kinder zu Objekten gemacht und Lehrer zur ausführenden Kraft. Natürlich will jeder ...

Trauma & Erwachen · 26. Juni 2019
Wir leben in einer Gesellschaft, die kollektiv traumatisiert ist und daher keine Sensibilität für Trauma entwickelt hat. Wenn uns das bewusst wird, und wir in einer friedlichen Gesellschaft leben wollen, sind wir aktuell mehr denn je aufgefordert, uns sowohl mit dem eigenen als auch mit dem kollektiven Trauma auseinanderzusetzen.

Trauma & Erwachen · 28. Mai 2019
Verbindung ist Leben. Die Erfahrung, in Verbindung mit sich selbst und anderen Menschen zu sein, stillt die Sehnsucht nach Kontakt und Lebendigkeit. Wir werden als bindungs- und beziehungsfähige Wesen geboren. Doch leider ist uns oft gar nicht bewusst, welche inneren Barrieren das ersehnte Maß an Kontakt, Verbindung und Lebendigkeit verhindern.

Trauma & Erwachen · 13. Juni 2018
Traumatisierte mussten schon früh in ihrer Kindheit Teile ihrer Psyche abspalten. Durch traumatische Erfahrungen fand eine Beschädigung des Gehirns und der gesunden Ich-Funktionen statt. Dadurch hat sich auch kein gesunder Wille und kein gesundes Selbst beim Kind entwickeln können.

Trauma & Erwachen · 11. Juni 2018
Je mehr wir in der Kindheit erlitten haben, desto mehr fühlen wir uns einsam, getrennt und fremd in der Welt. Etwas fehlt – aber wir wissen nicht was. Eine innere Leere und Hilflosigkeit überschattet das ganze Leben. Man ist irgendwie nie richtig da.